Relevanz von Keywords in Stellenanzeigen

Relevanz von Keywords in Stellenanzeigen

Der Fachkräftemangel zwingt Unternehmen bzw. Personaldienstleister in vielen Branchen dazu, beim Recruiting innovative Wege zu gehen. Es gilt, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein und so die eigene Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu wahren.

Letztlich ist eine sprachlich noch so perfekte Stellenanzeige nutzlos, wenn sie von der relevanten Zielgruppe nicht gefunden wird. Recruiter erkennen dieses Problem in der Praxis daran, dass sich kaum jemand auf eine Stellenanzeige meldet. Auch die überprüfbare Anzahl der Ansichten der Annonce wird sich in Grenzen halten. In vielen Unternehmen hat es sich noch nicht rumgesprochen, dass auch Stellenanzeigen auf relevante Keywords optimiert sein sollten.

Zeitgemäßes Recruiting

Leistungsstarke HR-Software wie Maxime HR kann in diesem Kontext wertvolle Arbeit leisten: Durch das Multiposting etwa wird eine Keyword-optimierte Stellenanzeige auf mehreren Jobportalen gleichzeitig platziert. Das Internet spielt für Unternehmen mittlerweile eine strategische Schlüsselrolle in Bezug auf das Personalmarketing, denn die große Mehrheit der Jobsuchenden nutzt das World Wide Web, um passende Jobangebote zu finden. Langfristig erfolgreiche Unternehmen sollten genau an dieser Stelle Präsenz zeigen. Dies ist aber letztlich nur möglich, wenn Stellenanzeigen nach allen Regeln der Suchmaschinenoptimierung verfasst werden.

Keywords bzw. suchmaschinenoptimierte Inhalte entscheiden im Internet für Erfolg oder Misserfolg. Wer Stellenanzeigen nicht auf relevante Keywords optimiert, wird diese nicht weit genug oben in Suchmaschinen wie Google platzieren können. Der Misserfolg ist dann quasi vorprogrammiert, denn auf den hinteren Seiten der Suchmaschinenergebnisse wird kaum ein Interessent suchen. Insofern sollte zu Beginn analysiert werden, welcher Suchbegriff für den zu vergebenden Job überhaupt relevant ist. Keyword-Tools geben schnell Auskunft über das konkrete Suchvolumen. So kann konkret abgeschätzt werden, welche Begriffe häufiger benutzt werden und somit aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung funktionaler sind.

Funktionale Keywords für erfolgreiche Stellenanzeigen

Wonach suchen Bewerber konkret, wenn sie auf Stellensuche sind? Zu ihrer großen Überraschung werden Recruiter plötzlich feststellen, dass das Keyword ‚Bankberater‘ sehr viel zielführender sein wird als der traditionelle ‚Bankkaufmann‘. Nun muss dieser Begriff noch an bestimmten Stellen und in einer bestimmten Frequenz integriert werden: Schon hat die Stellenanzeige das Potenzial, in Jobbörsen und bei Suchmaschinenergebnissen ganz oben zu ranken. Je besser das Ranking, desto mehr potenziell in Frage kommende Kandidaten werden die Stellenanzeigen auch lesen.

Abgesehen vom Keyword für die Stellenanzeige spielt auch der Titel eine zentrale Rolle. Schließlich handelt es sich um das Erste, was potenzielle Bewerber lesen. Daher muss der Titel Interesse erzeugen und Kandidaten idealerweise zur Bewerbung veranlassen. Die Recherche funktionaler Keywords ist absolut lohnenswert, um die Sichtbarkeit von Stellenanzeigen nachhaltig zu erhöhen. Schließlich sollten die Keywords selbst in einer prominenten Position platziert werden, so vor allem im Titel, am Anfang der Stellenausschreibung und in den Überschriften, sofern vorhanden.

Was die Frequenz bzw. Keyworddichte für die Stellenanzeige angeht, so empfehlen Experten 2 bis 3 %. Generell werden einzigartige Inhalte von Suchmaschinen und deren Algorithmen besser platziert. Der Text sollte also nicht zusammenkopiert werden, sondern individuell verfasst sein. Diese Mühe sollten sich sowohl Personaler als auch Personaldienstleister machen, denn auch von Bewerbern wird ein individuelles Motivationsschreiben vorausgesetzt. Mit Blick auf die Arbeitsweise von Suchmaschinen empfiehlt es sich, HMTL-Codes zur Optimierung einzusetzen. Überschriften sollten beispielsweise mit dem Code gekennzeichnet werden.

Eine technisch einwandfreie Stellenanzeige muss natürlich auch inhaltlich glänzen. Insofern sollten alle relevanten Informationen enthalten sein, Fehler sind Tabu (schließlich werden sie bei Bewerbern auch nicht wirklich geduldet). Der Text der Stellenanzeige sollte alle Informationen enthalten, die für die Bewerber von Bedeutung sind und den Job zudem sehr attraktiv erscheinen lassen.

Was moderne HR Software für den Recruiting-Prozess leisten kann

Professionelle HR-Software wie Maxime HR bietet für Recruiter und Personaldienstleister attraktive Vorteile. Die funktionalen Softwarelösungen ermöglichen eine Zeitersparnis von ca. 30 %, sodass der gesamte Prozess im Recruiting insgesamt weniger Ressourcen in Anspruch nimmt. Webbasierte HR-Software Lösungen sorgen dafür, dass alle relevanten Prozesse effizient und erfolgsorientiert gestaltet werden. Praktische Jobdesigner helfen dabei, optimierte Stellenanzeigen in wenigen Minuten zu erzeugen. Für eine bestmögliche Reichweite und eine optimale Sichtbarkeit wird durch ein Responsive Design gesorgt, sodass die Anzeige auch auf mobilen Endgeräten optimal dargestellt wird.

Ein weiterer Mehrwert ist das so genannte Multiposting: Ein Klick reicht aus, um eine Anzeige auf vielen Portalen gleichzeitig zu platzieren. Somit kann die Reichweite ohne großen Arbeitsaufwand erheblich gesteigert werden. Und natürlich sollten Unternehmen jenseits des Multiposting auch ihre Hausaufgaben machen, indem der HR-Bereich auf der eigenen Homepage überzeugend gestaltet wird.

In dieser Hinsicht kann professionelle HR-Software dabei behilflich sein, einladende Karriereseiten ins Leben zu rufen. Auch die genutzten Social Media Kanäle können hierbei berücksichtigt werden. Ziel aller Anstrengungen im zeitgemäßen Recruiting muss es sein, aus Lesern von optimierten Stellenanzeigen Bewerber zu machen!

 

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