Fehlende Mobiloptimierung kostet Geld und Bewerber

Fehlende Mobiloptimierung kostet Geld und Bewerber

Das Thema Mobiloptimierung im E-Recruiting sollte längst Standard sein, allerdings gibt es immer noch Handlungsbedarf: Ist eine Karriereseite nicht komplett bis zum Bewerbungsprozess auf die mobile Nutzung zugeschnitten, wird sie weniger frequentiert oder Bewerber brechen frustriert ab – das kostet unter dem Strich unnötig Geld. Und letztendlich auch Bewerber.

Dabei gibt es hier durchaus eine positive Entwicklung, allerdings kann diese noch nicht zufriedenstellen. Die wachsende Bedeutung einer modernen und den Ansprüchen der Bewerber entsprechenden Karriereseite sollte nämlich nicht unterschätzt werden: Mehr als 88 Prozent der Firmen publizieren zwar ihre Stellenanzeigen auf ihren Webseiten, das heißt jedoch noch nicht, dass sich diese auch auf mobilen Geräten ansprechend und ohne Probleme konsumieren ließen – und genau darauf wird es in Zukunft verstärkt ankommen.

Moderne Technologien wie z.B. Responsive Design (Jobbörse und Stellenanzeigen) zur optimalen Darstellung auch auf allen mobilen Endgeräten sollten hier Standard sein. Die Nutzung einer professionellen HR Software wie Maxime HR erleichtert Unternehmen dabei die Umsetzung.

Karriereseiten und Bewerbermanagement

Lediglich 8,3 Prozent der für eine Studie analysierten Karriereseiten sind so mobiloptimiert, dass Interessenten ihren kompletten Bewerbungsprozess mit ihrem mobilen Endgerät absolvieren können. Natürlich gab es in Abhängigkeit vom Unternehmenstyp durchaus Unterschiede, allerdings musste festgehalten werden: Mehr als 90 Prozent der Firmen verweigerten sich dem technologischen Fortschritt – und damit im Endeffekt auch relevanten Bewerbern. Diese konnten mobil nicht bis zum verknüpften Bewerbermanagementsystem also dem wichtigen Bewerbungsformular gelangen. Die Studie bezog sich auf 160 börsennotierte Firmen, deren Karriereseiten auch in Bezug auf mobile Zugriffe ausgewertet wurde. Die Absprungrate betrug rund 80 Prozent. Unter Berücksichtigung eines Ausgleichsinvestments von nur 1,00 Euro je Bewerberkontakt ergab sich ein Verlust von 950.000 Euro pro Jahr. Das sollte ein Argument sein.

Fakt ist: Stellenbesetzungen erfolgen derzeit bereits zu 33,9 Prozent über Jobbörsen wie Jobbörse-Direkt.de und zu einem weiteren Drittel über die Karriereseiten von Unternehmen. Hier finden Interessenten relevante Informationen zur Firma und zu den Produkten oder Dienstleistungen selbst, aber auch zur Qualität als Arbeitgeber, zur Unternehmenskultur und zum Arbeitsumfeld – und natürlich zu den aktuell offenen Positionen. Als Kommunikationsinstrument werden die Karriereseiten also durchaus genutzt. Unternehmen präsentieren sich hier mit ihren besonderen Eigenschaften und Stärken. Die Wichtigkeit der Mobiloptimierung dieses Kommunikationsinstruments haben auch 80 Prozent der Unternehmen erkannt und technologisch umgesetzt. Das sieht auf den ersten Blick gut aus, aber auf den zweiten treten die Probleme zutage.

E-Recruiting: Enormes Potenzial wird (noch) nicht ausgeschöpft

Eine weiteren Studie zum Thema Online Recruiting ergab, können sich die Bewerber bei den besagten 80 Prozent der teilnehmenden börsennotierten Unternehmen zumindest die Karriereseiten per Smartphone, Tablet & Co. ansehen. Wollen sie allerdings mobil auf das Corporate Jobboard zugreifen, funktioniert das nur bei rund 75 Prozent, der Aufruf der Stellenanzeigen selbst ist sogar nur bei 71 Prozent der Anzeigen mobiloptimiert. Dabei bevorzugt Google seit dem Rollout des Mobile First Indexing beim Ranking Responsive Websites. Noch drastischer stellt sich die Situation dar, wollen Interessenten den Bewerbungsprozess mobil erledigen – damit haben sie nämlich nur bei rund 44 Prozent der im Rahmen der Studie analysierten Unternehmen Erfolg. Um in Zeiten des Fachkräftemangels keine Bewerber zu verlieren sollte somit das Bewerbermanagement ebenfalls mobiloptimiert sein. Angesichts der Tatsache, dass es sich um börsennotierte Firmen handelt, dürfte der Anteil im Durchschnitt aller Unternehmenstypen noch deutlich darüber liegen.

Das verlorene Potenzial ist groß. Fast 75 Prozent der Kandidaten legen Wert darauf, die gesamte Bewerbung mobil abwickeln zu können. Fast die Hälfte aller Bewerber hat bereits einmal einen Bewerbungsvorgang genau aus diesem Grund abgebrochen – die Karriereseite ließ sich nicht komplett mobil nutzen. Das legt den Schluss nahe, dass Unternehmen ihre Prioritäten falsch setzen: Sie sorgen zwar dafür, dass ihre Karriereseiten leicht zugänglich sind, allerdings bauen sie dann Hürden auf. Kandidaten haben sich bei vielen Unternehmen aufgrund des Bewerbermanagement zunächst einer Registrierung zu unterziehen oder einzuloggen, um anschließend durchschnittlich zehn Pflichtfelder ausfüllen zu müssen. Nur rund 14 Prozent der Unternehmen bieten die Möglichkeit, sich per XING-Profil zu bewerben, nur 19 Prozent lassen die Online-Click-Bewerbung per LinkedIn zu.

Die fehlende Mobiloptimierung kostet Unternehmen viel Geld und Bewerber. Zur Optimierung empfiehlt sich daher der Einsatz einer HR Software wie Maxime HR. So lässt sich über das Maxime Interface auch eine eigene professionelle Jobbörse für die Unternehmenswebseite und Socialmediakanäle wie z.B. Facebook konfigurieren. Zusätzlicher Vorteil: Durch die Implementierung des Corporate Jobboards erscheinen alle Stellenanzeigen, die mit dem Maxime HR Jobdesigner erstellt wurden, immer aktuell auf der Karriereseite – selbstverständlich suchmaschinenoptimiert, Responsive und mobil abrufbar. Und ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Ebenso schnell und mit nur einem Klick werden gleichzeitig die veröffentlichen Stellenangebote über das Maxime HR Multiposting-Modul auf allen gewünschten Portalen gestreut.

Jobsuche 4.0 – Professionelle HR Software macht’s möglich

Angesichts der Tatsache, dass sich die Wirtschaft auf Industrie 4.0 ausrichtet, ist es kaum nachzuvollziehen, dass sie in puncto Recruiting und Bewerbermanagement so weit hinterher hinkt. Dabei werden diese Punkte künftig darüber entscheiden, ob sich die gesuchten qualifizierten Fachkräfte für ein Unternehmen entscheiden – oder eben nicht. Fühlen sich die Bewerber nämlich in ihrer Orientierungsphase noch gut bedient, da sie beim größten Teil der Unternehmen mobil auf die gesuchten Informationen zugreifen können, folgt die Ernüchterung dann spätestens bei der eigentlichen Bewerbung. Dann stoßen sie nämlich auf vier verschiedene Unternehmenstypen: Die Vorreiter, also die mit einer komplett mobiloptimierten Karriereseite, sind mit 27 Prozent dünn gesät. Die Nachzügler und damit Optimierungsverweigerer führen mit 34,6 Prozent an, die Unbeständigen folgen mit 34 Prozent. Sie haben zwar einige Teile der Karriereseite mobiloptimiert, andere wie Social Connect und Bewerbungsformular jedoch ausgeklammert. Die 4,5 Prozent Verdrehten hingegen optimieren zwar das Bewerbermanagement, stellen aber die Informationen nicht mobil zur Verfügung – es gibt also noch viel zu tun.

Maxime HR bieten eine innovative, webbasierte HR Software, die Unternehmen tatkräftig in allen Rekrutierungsprozessen unterstützt. Das Maxime Multiposting ermöglicht die Veröffentlichung auf einer Vielzahl unterschiedlicher Online-Portale und Medienkanäle, und somit eine sehr breit gefächerte Bewerberansprache. Zusätzlich bietet Maxime CV Bewerbermanagement ohne Installationsaufwand – effizient und kinderleicht in der Bedienung. So vermarkten Unternehmen ihre Jobs professionell und profitieren zudem von großen Zeitersparnis im Recruiting.

 

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