Candidate Experience: Was Recruiting vom Verkauf lernen kann

Candidate Experience: Was Recruiting vom Verkauf lernen kann

Wer einen neuen Job antritt, der entscheidet sich nicht zuletzt auch dafür, den größten Teil seiner Zeit an den meisten Tagen an seinem Arbeitsplatz im Unternehmen zu verbringen.

Dieser Umstand steht Bewerbern meist klarer vor Augen als denjenigen, die für die Personalbeschaffung im Unternehmen zuständig sind. Entsprechend wenig Wert wird beim Recruiting immer noch auf die emotionalen Gesichtspunkte gelegt. Diese spielen aber eine entscheidende Rolle.

Denn am Ende entscheidet sich ein Bewerber nie ausschließlich rational für eine bestimmte Stelle sondern auch, weil das Bauchgefühl stimmt.

Und in genau diesen Zusammenhängen kann das Recruiting viel vom Verkauf lernen.

Nicht nur der Bewerber wirbt für sich

In Zeiten stetig schrumpfender Jahrgänge von Absolventen wird bei der Personalbeschaffung der „War for Talents“, also der Kampf um die besten Köpfe, in den nächsten Jahren an Intensität zunehmen.

Waren es im Rahmen eines Bewerbungsprozesses bisher vor allem die Bewerber, die für sich Werbung machen mussten, um eine Chance zu erhalten, wird es in Zukunft für das Recruiting auch darum gehen, das eigene Unternehmen im Rahmen einer Bewerbung in einem möglichst guten Licht dastehen zu lassen. Hier kann eine professionelle HR Software dem Personaler dabei helfen, die hierzu notwendigen Veränderungen einfach und schnell in die Wege zu leiten. Denn künftig werden auch viele Firmen keine zweite Chance mehr für einen ersten Eindruck erhalten.

Ein erster Schritt ist hierbei, sich im Rahmen der Personalbeschaffung deutlich mehr Gedanken im Hinblick auf Zielgruppen und Märkte zu machen. Im Verkauf ist dies gang und gäbe, wenn es etwa um die Evaluation der Marktchancen für neue Produkte geht.

In ähnlicher Weise muss es zukünftig beim Recruiting darum gehen festzustellen, auf welchen Wegen man am ehesten in Kontakt mit der gewünschten Art von Bewerbern kommt. Hierzu ist zunächst ein Multiposting von Stellenanzeigen auf unterschiedlichen Plattformen notwendig.

Professionelle HR Software hilft dem Recruiter zum einen dabei, die richtige Auswahl bei den Stellenbörsen im Hinblick auf die gewünschten Bewerberprofile zu treffen und sorgt außerdem dafür, dass die Anzeige optisch gehobenen Ansprüchen genügt und sich nahtlos ins Corporate Design des Unternehmens einfügt.

Die Bewerbungswege entschlacken

Ein weiteres Beispiel dafür, was der Bereich Personalbeschaffung vom Verkauf lernen kann ist die Vereinfachung der zur Fertigstellung einer Online-Bewerbung notwendigen Prozesse.

Denn während man in vielen Internetshops das gewünschte Produkt schnell finden und mit drei Klicks bestellen und bezahlen kann, quält man sich als Bewerber im Rahmen des Recruiting via Internet heute vielfach noch durch eine Vielzahl von Bildschirmmasken. Statt einfach einen Lebenslauf anhängen zu können muss dieser vielfach noch mühsam per Hand ins jeweilige System eingegeben werden.

Vor allem hoch qualifizierte Fachkräfte und die sogenannten High Potentials fühlen sich durch solche ermüdenden und letztlich sinnlosen Prozesse schnell vor den Kopf gestoßen und entscheiden sich spontan um, was die Bewerbung bei der betreffenden Firma angeht. Mit der richtigen HR Software lässt sich hier viel vereinfachen.

Wenn die Eingabeprozedur auf das Wesentliche beschränkt ist, hinterlässt das Einpflegen der persönlichen Daten keinen üblen Nachgeschmack bei den Bewerbern. Über die HR Software kann der Recruiter dann im nächsten Schritt eine vernünftige Vorauswahl der Bewerber treffen.

Sich gegenseitig Schritt für Schritt näher kennenlernen

Mit seiner Bewerbung hat ein Bewerber Interesse am Unternehmen bekundet. Dieses Interesse sollte nach Möglichkeit auf ein entsprechendes Gegeninteresse stoßen.

Die im ersten Schritt verschlankten Bewerbungsprozesse können im zweiten Schritt in entsprechender Weise genutzt werden. Denn bei den mit Hilfe der HR Software ausgewählten Kandidaten ergeben sich oft Nachfragen zu bestimmten Berufserfahrungen und besonderen Qualifikationen.

An diesem Punkt sollten Bewerber von einem Mitarbeiter der Personalbeschaffung persönlich kontaktiert werden. Dieser persönliche Kontakt mit einem eigenen Ansprechpartner im Unternehmen wird von Bewerbern meist als sehr angenehm empfunden und verstärkt regelmäßig das Interesse am jeweiligen Job.

Den neuen Arbeitsplatz virtuell kennen lernen

Dieses Interesse lässt sich noch verstärken, wenn den Kandidaten durch die Personalbeschaffung die Gelegenheit gegeben wird, den neuen Arbeitsplatz, die anstehenden Aufgaben und das berufliche Umfeld näher kennen zu lernen.

Hier können vor allem Bilderserien und Videos vom Arbeitsplatz und den möglichen neuen Kollegen dabei helfen, Unternehmen und Bewerber einander näher zu bringen. Auch hierbei kann das Recruiting auf HR Software zurückgreifen, die dem Personaler bei der Ausgestaltung entsprechender Angebote hilft.

Wenn es bei der Personalbeschaffung gelingt, dass Recruiting dank leistungsfähiger HR Software, in eine Art virtuelle Hochglanzbroschüre des eigenen Unternehmens zu verwandeln, sind die wichtigen ersten Schritte bereits erfolgreich in die Wege geleitet.

Der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses steht dann dank gutem Bauchgefühl beim Bewerber meist nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen zu diesem Thema auch unter: Personalmarketing mit Maxime Media.