10 Tipps für die perfekte Stellenanzeige

10 Tipps für die perfekte Stellenanzeige

Bei der Personalbeschaffung, und insbesondere im Personalmarketing, kommt Stellenanzeigen in einem ansprechenden Corporate Design eine entscheidende Rolle zu. Denn wenn Vakanzen nicht durch interne Kräfte besetzt werden können und auch keine anderen geeigneten Kandidaten im Blickfeld sind, ist die Stellenanzeige der erste Eindruck, den ein potentieller Bewerber vom suchenden Unternehmen erhält.

Und schon an diesem Punkt trennt sich im „War for Talents“ die Spreu vom Weizen. Denn wenig ansprechende Stellenanzeigen führen in aller Regel auch zu wenig ansprechenden Bewerbungen von noch weniger überzeugenden Kandidaten.

Und weil es für eben diesen ersten Eindruck keine zweite Chance gibt, gilt es in Sachen Personalmarketing von Anfang an Professionalität walten zu lassen. Employer Branding und eine entsprechende Corporate Identity sind ein guter Anfang.

In Zeiten des digitalen Arbeitsmarktes und Umwerbens der High Potentials sollten jedoch eine Reihe von Punkten beachtet werden.

Tipp 1: Im Zweifel alles einfach halten

Während Personaler bei vielen Stellenanzeigen in Sachen grafische Gestaltung oft unnötig zurückhaltend sind, wird umgekehrt bei den Stellentiteln oft zu sehr an der Formulierung gefeilt. Dies betrifft auch und vor allem vermeintlich modern anmutende englische Bezeichnungen für klassische Berufsfelder.

Zwar darf heutzutage eine praxistaugliche Kenntnis der englischen Sprache vorausgesetzt werden. Dies betrifft aber nicht zwangsläufig branchentypische Spezialbegriffe für die es gleichwertige deutsche Bezeichnungen gibt.

Beim Personalmarketing sollte deshalb darauf geachtet werden, dass bei der Suche nach einem Personalleiter auch in der Anzeige das Wort „Personalleiter“ auftaucht. Denn dann entstehen erst gar keine sprachlichen Unklarheiten.

Tipp 2: Lebendig formulieren

Personalmarketing ist dort notwendig, wo es offene Stellen gibt und offene Stellen gibt es dort, wo wirtschaftlich etwas bewegt wird.

Diese Dynamik findet sich aber selten im Wording von Stellenanzeigen wieder. Während sich das Employer Branding in der Regel sehr einfach mit Dynamik vermittelnden grafischen Elementen verknüpfen lässt, gestaltet sich die sprachliche Vermittlung oft schwieriger.

Vermieden werden sollte in jedem Fall ein trockener Schlagwort-Stil ohne echten Inhalt. Worte wie „weltweit“, „führend“, „innovativ“ oder „erfolgreich“ sagen weder etwas über das eigene Unternehmen noch über die ausgeschriebene Stelle aus.

Bei der Formulierung sollten Recruiter deshalb die Beschreibungen sowohl der Firma als auch der ausgeschriebenen Stelle in lebendig formulierter Weise gerecht werden.

Tipp 3: Wiedererkennung per Corporate Design

Vom Corporate Design war bereits mehrfach die Rede. Dies hat einen guten Grund. Denn diesem kommt beim Personalmarketing eine zentrale Bedeutung zu.

Employer Branding, also das Schaffen einer Arbeitgebermarke, verschafft einem Unternehmen, Headhunter oder auch Personaldienstleister trotz Fachkräftemangel einen deutlichen Vorsprung vor den direkten Wettbewerbern.

Zudem ermöglicht es den Wiedererkennungseffekt im Hinblick auf das eigene Unternehmen und vermittelt das gewünschte professionelle Image als Arbeitgeber, wenn die Stellenanzeige, die im Anschluss aufgesuchte Homepage und das Einladungsschreiben zum Vorstellungsgespräch einem einheitlichen grafischen Muster folgen.

Tipp 4: Ein plattformunabhängiges Design

In früheren Zeiten genügte es in Sachen Personalbeschaffung eine Stellenanzeige ausschließlich für die Streuung in Printmedien zu optimieren. Denn unabhängig davon, ob diese in der Wochenendausgabe der Tageszeitung oder in einer Fachzeitschrift abgedruckt wurde, vermittelte sie immer den gleichen Eindruck.

Heutzutage muss bei dem Personalmarketing dagegen darauf geachtet werden, dass eine Anzeige nicht nur in Zeitschriften sondern auch im Internet funktioniert. Im Rahmen des Internets muss dabei dann wiederum zwischen der stationären und der mobilen Nutzung unterschieden werden.

Das diesbezügliche Stichwort lautet „Responsive Design“. Dank dieser Technik wird die eigene Stellenanzeige automatisch der jeweiligen Plattform angepasst. Der Text wie auch das Corporate Design kommen dann optimal zur Geltung, unabhängig davon, ob die Anzeige per PC mit großen Bildschirm, Tablet oder Smartphone abgerufen wird.

Hier kann eine entsprechende HR Software dem Personaler dabei helfen, die eigene Anzeige entsprechend technisch aufzubereiten.

Tipp 5: Multiposting

HR Software ist auch in einem weiteren Bereich von besonderem Nutzen. Dieser betrifft das so genannte Multiposting, also die Streuung der Stellenanzeige im Netz.

Die Zeiten von wenigen zentralen großen Jobbörsen im Internet sind schon lange vorbei. Heute bestimmen auch branchenspezifische Jobbörsen und Plattformen wie Xing oder LinkedIn das Personalmarketing im Internet.

Hinzu kommen soziale Netzwerke wie Facebook über welche auch immer öfters erste Kontakte zu Bewerbern geknüpft werden. Mit der richtigen HR Software lässt sich in Sachen Social Media Recruiting hierbei vieles vereinfachen. Auch hier ist Multiposting das Schlüsselwort.

Denn mithilfe der HR Software können die infrage kommenden Plattformen bequem ausgewählt werden und das eigentliche Multiposting der Anzeigen wird automatisch durch die HR Software vorgenommen.

Die Personalbeschaffung wird durch die gezielte Nutzung einer HR Software also entscheidend vereinfacht.

Tipp 6: Die Zielgruppe definieren

Auch die beste HR Software kann dem Recruiter beim Personalmarketing allerdings eine Sache nicht abnehmen: die genaue Definition der Zielgruppe.

Hierzu lässt sich sagen, dass Facebook und Xing tendenziell eher von jüngeren Fachkräften genutzt werden, während ältere Arbeitnehmer ihre Suche noch immer im Rahmen der verschiedenen großen Jobbörsen im Internet beginnen.

Entsprechend sollten man das Multiposting im Rahmen der HR Software den Vorstellungen vom Altersprofil der gewünschten Bewerber anpassen. Gleiches gilt im Hinblick auf die Art der ausgeschriebenen Stelle.

Während bei der Suche nach Generalisten ein breitangelegtes Multiposting per HR Software Sinn macht, sollte bei der Suche nach Spezialisten mit fachlich klar umrissenem Aufgabengebiet das Posting per HR Software verstärkt in branchenspezifischen Jobbörsen und Plattformen erfolgen.

Tipp 7: SEO Analyse

Auch die ansprechendste Anzeige in einem klaren Tonfall und Corporate Design wird nicht gefunden, wenn die richtigen Keywords nicht im Text zu finden sind. Bei der Formulierung von Anzeigen sollten Recruiter deshalb ein besonderes Augenmerk auf die SEO Optimierung von Stellenanzeigen legen.

Mit der passenden HR Software wie etwa von Maxime Media hat der Personaler so das passende Tool an der Hand, um den eigenen Anzeigentext entsprechend dieser Anforderungen zu optimieren.

Bei der modernen Personalbeschaffung kommt es deshalb nicht nur auf ein stimmiges Employer Branding und ein ansprechendes Corporate Wording an, sondern auch auf die passende HR Software, welche die eigene Anzeige erst auffindbar macht.

Tipp 8: Der Logik der Jobbörsen folgen

Erfolgreiches Personalmarketing setzt voraus, dass die sorgfältig formulierte Stellenanzeige am Ende auch gefunden wird. Bei den Jobbörsen im Internet erfolgt das Ranking zum einen nach der Stellenbezeichnung, zum anderen spielen aber auch die gewünschten Qualifikationen eine wichtige Rolle.

Auch hier kann die passende HR Software bei der Formulierung der Anzeige die richtigen Hinweise geben, damit die eigene Anzeige im Ende im Ranking der Jobbörsen einen der vorderen Plätze belegt.

Tipp 9: Nicht nur den Standort des Arbeitsplatzes angeben

Bei der Eingabe von Stellenanzeigen in Jobbörsen wird auch nach dem Arbeitsort gefragt.

Wer eine Stelle in Wiesbaden mit anspruchsvollem Profil besetzen möchte, sollte seine Chancen beim Personalmarketing allerdings nicht dadurch mindern, dass die Suchfunktionen der Jobbörsen nur bei der Eingabe von „Wiesbaden“ auslösen.

Mit aufgenommen werden sollten in einem solchen Fall deshalb auf alle Fälle umliegende Städte wie Mainz oder im weiteren Umfeld Frankfurt am Main, Offenbach und Darmstadt.

Tipp 10: In vernünftige HR Software investieren

Wie die bisherigen neun Tipps gezeigt haben, kommt es neben dem Employer Branding, der Corporate Identity und entsprechender Umsetzung auch entscheidend auf die Formulierung und Platzierung von Stellenanzeigen an.

Hier kann eine moderne HR Software dabei helfen, die Personalbeschaffung entscheidend zu vereinfachen. Denn beim Personalmarketing hat der die Nase vorn, dessen Anzeigen auch wirklich gefunden werden.